Ulrich
Kienzle

Noch Fragen, Kienzle? Diese Frage seines Partners Bodo Hauser im ZDF-Magazin „Frontal“ machte aus dem Top-Journalisten eine TV-Legende. Ulrich Kienzle begann seine TV-Karriere in Stuttgart. Er war zunächst Leiter der SDR-„Abendschau“ und berichtete später im Auftrag des Stutt­garter Sen­ders für die ARD aus dem Nahen Ostern. Er war Korres­pondent im südlichen Afri­ka und von 1980 bis 1990 war er Chefredakteur Fernsehen bei Radio Bremen. Bis 1993 leitete er die ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik, moderierte das ZDF-„auslandsjournal“ – und nachdem er längst, zusammen mit seinem „rechten Gegenpart“ Bodo Hauser, Leitung und Moderation des Magazins „Frontal“ übernommen hatte, war er der letzte westliche Journalist, der Saddam Hussein interviewte.

Ulrich Kienzle
Ulrich Kienzle
Gottes schönste Gabe

Ulrich Kienzle und Die Frotzler "Gottes schönste Gabe"

Der Schwabe. Wie er wurde, was er ist.
Eine skurrile Geschichtsvorlesung mit Musik. 

Ulrich Kienzle, der grosse TV-Journalist, wechselt von der Mattscheibe auf die Bühne. Und begibt sich auf einen historischen Exkurs. „Wer sind wir?“, fragt er sich öffentlich. „Wo kommen wir her? Was sind die Wurzeln unserer Macken?“ Mit „wir“ meint er sich. Und seine Landsleute, also die Schwaben. Tief steigt er ein in die Geschichte, forscht dort nach den Wurzeln des schwäbischen Charakters.
Gemeinsam mit den „Frotzlern“ präsentiert er ein „intelligent-heiteres Programm, zerlegt die schwäbische Stammesseele humorvoll, unblutig und charmant ...“ (Backnanger Kreiszeitung).

„Ein rarer Glücksfall, wie Bobbi Fischer, Veit und Gregor Hübner in Kienzles Schwabenprogramm eingebunden sind. Sie musizieren mit derselben charmanten Leichtigkeit wie sie singen – mal als „Silcherchor“, mal ein bisschen „Harmonists“, ein Kick Ironie für den Volksliedkitsch und doch auch fast zärtliche Momente, in denen die schlichte Schönheit dieser Volksweisen durchkommt. Und sie beherrschen Schwäbisch, mit feinen Differenzierungen, nie überdreht, nicht die Spur jener Gaudianer, die meinen, sie müssten württembergische Folklore auch außerhalb der Landesgrenzen repräsentieren.“ (Schwäbische Zeitung)

Kienzle ist geistreich, subtil giftig, und so wundervoll respektlos gegen jede 
politische oder klerikale Grenzziehung. Was für eine brillante Analyse des 
schwäbischen Pietismus! Und er trägt sie mit sardonischem Schmunzeln vor.
Und dann, das Gros der Kabarettisten in den Schatten stellend, zieht er 
politische Schlüsse.

Ein Abend, weit jenseits der geläufigen „Schwabenfolklore“. Eine skurrile Geschichts-Vorlesung. Und eine hintersinnige Liebeserklärung. 
Weitestgehend auf hochdeutsch.

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Ulrich Kienzle und Die Frotzler "Gottes schönste Gabe"

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